Die Idee


Sweet Sixteen ist ein Bikepacking Adventure im selbsversorger Modus. Ziel es alle 16 Bundesländer unter die Räder zu nehmen. Dabei wird die Route möglichst abwechslungsreich gestaltet,  "junk miles" gilt es möglichst zu verhindern. Es geht also ausdrücklich nicht lediglich darum Kilometer auf gut ausgebauten Rennrad-Highways zu "fressen". Also werden nicht einfach die einzelnen Bundesländer auf kürzestem Weg angefahren. Vielmehr gilt es in jedem Bundesland Herausforderungen zu bewältigen und Besonderheiten zu erfahren. So entsteht eine facenttreiche und interessante Route, welche kulturelle und historische Highlights sowie besondere Naturgegebenheiten Deutschlands fokussiert. Stadt, Land, Fluss auf Staub und Teer quasi!
Aber Achtung! Es handelt sich beim Sweet Sixteen Bikepacking Adventure um keine Kaffeefahrt mit gemütlichen Picknick im Grünen. Die Streckenführung ist zu beachten: Es sind Abschnitte dabei, wo es heißt, "Kette rechts" und Wattzahlen auf die Kurbel bringen. Es sind es aber auch Passagen vorhanden, wo ihr euch ein Bike mit dicken Reifen, Federung und Elektroantrieb wünscht; oder wo ihr gar vom Biker zum Hiker werdet. Asphalt, Schotter, Sand und auch Wurzeln werden euch begrüßen. Die Wahl des Bike Set-Up wird eine Herausforderung. Die Route ist eine vielseitige Anstrengung.
Nach erfolgreicher Absolvierung des Sweet Sixteen Bikepacking Adventure habt ihr eine weitere Geschichte für eure Enkelkinder parat. Ihr wisst ja, Bikes werden gekauft um Helden- und Lügengeschichte zu erzählen. Gerne könnt ihr euch mit euren Geschichten dann im Finisherbuch austoben.
Die Ausführung des Sweet Sixteen Bikepacking Adventure steht unter dem Motto "Reunion":
Am 3. Oktober 2020 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 30 Mal. Dieses bedeutende historische Ereignis wird die Routenführung durch die Bundesländer leiten. An die deutsche Wiedervereinigung wird an unterschiedlichen Stellen der Tour immer wieder erinnert. Es werden bedeutende Plätze oder Wege abgefahren, welche bei der Wiedervereinigung bzw. während des bestehens der innerdeutschen Grenze eine bedeutende Rolle gespielt haben. 

Da die Strecke nicht ins endlose Ausufern sollte und es Anliegem ist, dass möglichst viele Bikepacking begeisterte Fahrer*innen die Möglichkeit haben die Route in einen überschaubauren Zeitraum zu bewältigen, kommen naturgemäß viele Regionen zu kurz. Aber vielleicht kann man ja die in dieser Ausführung vernachlässigten Regionen in einer weiteren einbeziehen. Schaun wa mal :-)